White Elephant being repainted

Or RESTART? My life never has been boring. Always full of changes, sudden, some unexpected, some with real surprises and some with changes that I have seen long before coming my way.  After having spent a couple of months in the office without further ado, I kept wondering how long this phase would last.
And boy, did it last long! But then, when comparing it to former times of re-orientation, – consideration and whatever else seemed appropriate, the change this time came from an unexpected corner.  I was asked if I wanted to join the change management team, Surprise, surprise! But as synchronicity is something that I keep experiencing I wasn’t overly surprised. Much to my regret the phase of just hanging around went out of sight pretty fast. I would have written a new book or some if this state had been going on for another while.
But now times are changing. Literally.  But I will keep on posting, less enthusiastically though, but still. And probably carry on writing that sort of stories that Kafka became famous for, but just from the manager’s (in this case past) perspective.  The new team is young and dedicated. We are sought after. What a thrill again to feel that people are asking for your support and consideration! And my diversity training from Summer University in Portland, Oregon, is at last paying off. Just as well as my intercultural studies. Somehow all the pieces of my life’s puzzle fall together and form a picture that is rich and encouraging and makes me smile.  Good one. Restart, then.
https://dailypost.wordpress.com/prompts/elegance/“>Restart</a&gt;

 

Alles Neu?

Das Neue ist ins Land gezogen, meine Situation hat sich mal bislang auch nicht geändert, vom Winter ist nix zu spüren. Okay, eine kleine Aufgabe, die ganz nett ist, hat man mir zugeschanzt. Etwas, das der gesamte Vorstand nicht so mag, nun soll ich die Leute motivieren, etwas zu tun, womit sie in der Regel nix zu tun haben (wollen). Nachhaltigkeit. Non-financial report und entsprechende Indikatoren. Ein Bericht. Eine externe Consulting-Gesellschaft wurde engagiert, um uns zu helfen. Ich frage mich auch, wozu. Können wir nicht lesen? Immer noch gälte: das Schwarze sind die Buchstaben, von links nach rechts, geht schon. Dann kann man auch eine EU-Richtlinie lesen. Man kann natürlich auch eine Vorlage der Konkurrenz nehmen und sich daran orientieren. Alles gut und möglich. Irgendwer hat da zwei Seiten zusammengeschustert. Reichlich mager für unser Unternehmen. Vollmundig reden wir im letzten Jahresbericht von den SDGs (sustainable development goals) der Agenda 2030 der UN, und wie wir das nicht alles verwenden würden, wenn wir so vor uns her arbeiten.

Wenn man die SDGs lesbar ausdruckt und auf ein Blatt zusammenbringen wollte, dann ist das Feigenblatt wirklich recht groß. Dahinter steckt… naja, also man erwarte sich da keine Weltwunder.

Wenn man dann so aus dem Fenster raussieht und es bildet sich vor dem Hintergrund einer dunklen Regenfront ein Regenbogen, dann weiß man zwar, wieso es den gibt. Aber dennoch ist es immer wieder ein Spektakel und die Leute drehen sich nicht nur um und freuen sich bei Betrachten des Naturschauspieles. Da kehrt die Natur ein Stück weit zurück in unsere drögen Büroalltage, die nur von grenzenlos bescheuerten Statistiken und Kennzahlen beherrscht wird, neben dem alltäglichen Kampf um Mehr und das Sich-behaupten-müssen. Ein seelenloses, sinnentleertes Dasein, also einfach so, losgelöst vom Rest des Unternehmens eine einfach total verrückte Tätigkeit. Eigentlich sollte ich wütend sein und/oder werden. Was hat das alles mit Menschsein zu tun? Kann irgendwer noch von sich behaupten – außer Menschen, welche in Sozialberufen oder Dienstleistungen am Menschen tätig sind – dass er in dieser Welt etwas Sinnvolles macht? Okay, Handwerker, welche unsere Häuser bauen. Aber Banker? Versicherer? Fonds-Investoren? Sind die allesamt in Ihrem Leben denn glücklich? Okay, da wird es welche geben, klar, weil es einfach Leute gibt, denen es Spaß macht, mit Zahlen und Werten und Menschen zu spielen.

Ich denk grad an die Geld- und Kreditblase in dieser Welt da draußen. Und an den INTEL-Meltdown und Spectre. Und Bitcoin. Ich weiß ja nicht, wie viel Menschen sich darüber schon Gedanken gemacht haben, dass über diesen Meltdown möglicherweise auch Bitcoins nicht mehr sicher sein könnten. Nun bin ich kein IT-Experte, aber auch die Idee, dass irgendwer mal einen gewaltigen EMP (elektromagnetischen Impuls) in der Stratosphäre erzeugt (geht ganz leicht mit ’ner entsprechenden Atombombe) und was sich dann an den Börsen tut, oder nicht mehr tut, hat das spannende Aspekte?

Glücklich würde uns das vermutlich alle nicht wirklich machen, aber zurückführen auf das, was wirklich essentiell ist, das könnte es wohl. Die ganze Facebook-Schmierereien wären weg. Sinnlose oder -volle Posts auch. Dieser zum Beispiel: sie könnten ihn nicht mehr lesen. Serverfarmer und ihre Knechte würden arbeitslos, hach, was für ein Gedanke! Die modernen Autos könnten nicht mehr fahren, okay, das wären dann auch E-Mobile. Dennoch. Ist die Zeit vor dem Internet so etwas wie eine Wissens-Steinzeit, eigentlich?

Was meinen Sie?

 

Elegance

Elegance and elephants don’t have a lot in common, apart from the first three letters. And maybe apart from the fact that a few might like the way elephants move around and think of it as elegant, which reflects another form of perception, the apparent clumsiness holds more scenes for a good laugh than anything else. So there has to be more about the white elephant, reflecting on this special animal. It is meant to be the symbol behind and highlight the elegance of diplomacy. You want to get someone into real trouble, go and get an expensive present like the proverbial white elephant. The person can’t afford it in the course of time and either go ballistic over your hidden agenda behind your generosity or simply go bankrupt. Even the old Romans knew about this and created the proverb: “quidquid id est, timeo danaos, et dona ferentes”. There is something else to elegance, which is highly personal. I loathe clumsiness in every fibre of my body and brain. Brute force maybe necessary from time to time but is no justification for lack of elegance. If there is a way to perform whatever in an elegant way, I always prefer. I hate myself when I’m clumsy, and feel embarrassed when being watched in some of those moments. It destroys my feeling for dignity. So elegance is the surface for dignity, diplomacy the coating for hidden agendas. Another one from the Romans: “quidquid id est, prudenter agas, et respice finem”.

Whatever it is, do it carefully and consider the results, this should mean. So whenever you give generously, consider that the presentee might believe giving back the equivalent, regardless if he could afford it or not.

Some of the things going on in today’s world aren’t elegant at all. Thinking of politics, e.g., like would you believe that the current POTUS has anything in him that resembles the tiniest form of elegance? Maybe it’s fake elegance, yes, but if I was him I probably would kill myself in an instant for being so embarrassingly weird and pathetic. All the gold in whatever rooms he’s staying in cannot hide his fake brain or fake agenda. The guy has got none, except himself. It isn’t even about Amerika. It’s about him, nothing else. How embarrassing, such a huge lack of elegance.

Or is it elegant to sell weapons, let alone say WMD? I’d say no, since this increases the certainty of warfare, death in its course and poverty as well as refugees. Whenever the European politicians claim they would like to fight migration at the very bottom and beginning, this would be elegant. Whenever they forget about what they say and the ensuing migration covers Europe with millions of refugees: there is a hell of a lack of elegance. Embarrassing.

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KPIs

Am Wochenende hab ich im ZEIT-Dossier gelesen, was Henning Sußebach über Frau Müller schrieb. Ich finde es aufmerksam von Herrn Sußebach, dass er sich Sorgen um Frau Müller macht. Und um uns KäuferInnen, die wir auch so wie er genervt sind vom X-Selling. Wenn wir an der Tankstelle nicht nur Benzin kaufen, sondern auch noch einen Kaffee haben sollen wollen, oder eine XY-Card. Von single- und multiline customer-Auswertungen und Ähnlichem war da in etwa die Rede. So wie der gute Mann das schreibt, hat er zwar sicher eine Menge Ahnung vom Journalismus. Aber wenn es mehreren so wie ihm geht, dass es unbekannt ist, womit sich Manager denn so beschäftigen oder womit sie ihre Leute beschäftigen? Ich dachte mir, dem Mann kann geholfen werden. Oder den anderen auch mal.

Wer von den P.T. LeserInnen hat schon vom Milano Fashion Tool (MFT) gehört? Oder von KPIs? Key Performance Indicators, ja, das sind diese merkwürdigen Dinger. Dazu gehören noch FTEs, die Full Time Equivalents. Früher hat man dazu Menschen gesagt, oder Mitarbeiter, wenn’s gut ging. Wir machen das ja auch. Da gehen im Auftrag des Managements Leute rum, mit Stoppuhr in der Hand, und die messen dann, wer was wann wo wie lange tut. Sie beschreiben die ganzen Prozesse, und dann kommen sie mit Zahlenwerken daher und erklären der klugen Managerin oder dem schönen Manager, wo bei den Prozessen eingespart werden könnte, wenn man was wie und wo anders machen würde. Und wieviele FTEs man dadurch einsparen würde. Das Management kann sich dann überlegen, um wieviele Headcounts ein Ressort gekürzt werden muss, um dann mit einem viel frischeren ROE (Return On Equity) auf der Hauptversammlung zu glänzen. Ist das nicht ein Heidenspaß?

Der Journalist braucht natürlich für Raumplanung ebenso wenig wie für seine Recherche je ein MFT. Das Management heutzutage schon. Oder halt ein ähnliches System. Das wollte Sußebach offensichtlich erfahren, aber es schien ihm nicht zu gelingen: Wieso tun die das? Klar kam er drauf, dass der Umsatz ziemlich im Fokus steht. Und ein Satz blieb mir als ziemlich lässigster Satz im ganzen Artikel im Gedächtnis: „Wo man im Außen nichts mehr erobern kann, da richtet sich die Aggression nach Innen“. Großartig, dachte ich, er hat es zumindest intuitiv erfasst. Das Wesen des Kapitalismus. Wir haben uns längst alle versklaven lassen.

Aber ich will das mit dem MFT und den KPIs noch ein wenig näher erklären. Das MFT ist ein elektronisches Tool, welches – zumindest in unserer Firma – dazu eingesetzt wird, länderübergreifend Zahlen zu vergleichen und Reports zu erstellen. Verkaufszahlen sind ja noch das einfachste. Aber wenn beispielsweise ein Telefonat im Service-Center unserer Firma in der Ukraine oder in Deutschland oder sonstwo geführt wird, dann haben alle eine bestimmte Aufgabe dabei. Diese sollte in jedem Land dieselbe sein. Abgesehen davon, dass Kundenwünsche erfüllt werden sollen, muss ein Anruf in einer bestimmten Zeit abgewickelt werden. Abweichungen davon werden erfasst.

Wenn ein Land irgendwo an der Spitze von 20 anderen Ländern ist, dann wird geprüft, woran das liegt. Hat jemand einen besonderen Trick oder sind die Leute schneller oder die Kunden informierter? Wenn’s da was gibt, werden die anderen informiert und geschult und müssen das auch so machen. Früher haben wir den Leuten vor Ort geholfen. Tun wir mittlerweile nicht mehr. Heute gibt’s Vorgaben. Wie das lokale Management das erreicht, interessiert in der Zentrale niemanden mehr.

In einigen Ländern tragen sie das Schwindler-Gen sozusagen latent in sich. Da werden dann Studenten in Call-Centern eingesetzt. Die scheinen in der Personal-Statistik des Personalbüros nicht auf. Sind ja keine Headcounts, die wir zählen (wissen wir, dass das auch intransparent ist). Das führt dann dazu, dass vielleicht 5 offiziell Angestellte mit 20 Studenten im Land A gemeinsam so viele Arbeitsvorgänge abwickeln, dass in anderen Ländern immer nur gestaunt wird, wie produktiv die alle sind. Weil sie dort eben 15 FTEs haben und mit der Arbeit nicht fertig werden. Vollkommen unvergleichbar und intransparent, das Ganze, aber alle scheinen es zu akzeptieren. Moderne Sklavenarbeit, könnte man sagen. Wer nicht schwindelt, hat keine so guten Zahlen. Beim nächsten Blog dann mehr…

WTF

Working in a department which is meant to deal with all matters of strategic business organization is one thing that might mean fun. Having a superior who is neither fluent in English nor even the least bit of German in a German mother-tongue company is another thing.

Working in a department dealing with (strategic) international business organizational matters and hosting a whole lot of international people with diverse cultural backgrounds is one thing also, since I consider cultural diversity an asset and not at all a burden. Having a superior who is completely ignorant about diversity settings, intercultural competencies and most likely has never had any self-reflections is another thing as well.

In an international corporate it is pretty difficult to highlight someone’s deficiencies, even if obvious. And even if this person being a superior is demotivating a team completely only by his or her actions or ways of communication, the manager promoting this person would scarcely be willing to accept that he or she made a mistake by having made such an appointment. Because that would pinpoint to him or her having made a mistake. A strong personality is required to openly commit to a wrong decision. In today’s corporate environment such personalities are hard to find. Once you have your managerial position strong and secured, you keep it this way. When you’re out, you’re out for longer, mostly. Or you need to step down further than anticipated. Not so cool.

I can watch this from my desk at the office. I can watch such a scenery. I am involved somehow, yes. But neither am I the manager who has a bad conscience due to his wrongdoings, nor am I the one who had been promoted (which you might – from a logical point of view – already have thought, since both my German and English are probably good enough to communicate properly). I only used to be a manager. Earlier. And yes, I needed to step down also further. No tear, no fear, though.

Recently our daily routine was interrupted by news from a colleague who was sent to an intensive care unit when suffering from a severe concussion of the brain. He was found lying on the stairs, unconscious. He was ill quite often and appeared to suffer from the stress that was inflicted upon him and the team by his superior. Who is the one with the poor communication skills. He openly also complained to some of us how he was suffering from the working situation and I often tried to calm him down or comfort him. I assume that if he was in my shoes he’d probably freak out completely. Mind you, he’s still a lot younger, about 20 years. And already completely wrecked. I also assume that his suffering now is due to the work situation as well, since he is the type of employee taking things at the company really serious.

I have highlighted the situation already to our HR-department. You know, Human Resources, what a ridiculous term when you see how some people there fill in their jobs…

What also comes to my mind is the fact that the overall target of our company is not all that bad. At least we aren’t ripping off people like others probably do. But still, we’re capitalists, we are paying out high dividends, we would like to keep it this way. Which also means that in order to deliver appropriate results it is inevitable to reduce costs and therefore inflict more stress upon the productivity of the employees.

So will it be a matter of time? In my experience you sometimes just should wait some and the problem disappears for no obvious reason…

What do you think? Wait? Challenge?